Sashverstand

BMW 7 Series – Official Launch Film

Ja, ich weiß, ich bin ein Fanboy™. Und ja, man könnte sich drüber streiten, ob ein BMW-Werbevideo überhaupt was auf (m)einem persönlichen Blog zu suchen hat. Ist mir aber bums. Der Launch Film des neuen 7er ist ziemlich überwältigend und er zeigt, warum es (mutmaßlich leblose) „Gebrauchsgegenstände“ schaffen können, nennenswerte Emotionen in Menschen hervorzurufen und aus selbigen ein Fundament für Markenbindung zu errichten. Und das ohne auch nur ein einziges gesprochenes Wort. Die Bilder, die Stimmung, der Schnitt, die Musik, das Fahrzeug... alles ist perfekt.

The Fallen of World War 2

“The Fallen of World War II is an interactive documentary that examines the human cost of the second World War and the decline in battle deaths in the years since the war. The 15-minute data visualization uses cinematic storytelling techniques to provide viewers with a fresh and dramatic perspective of a pivotal moment in history.”

Selbst, wenn man sich eingehend mit diesen Dingen beschäftigt hat, schockt es einen dennoch, solche Zahlen auf diese Art und Weise aufbereitet zu sehen. Ich denke, dass Projekte wie dieses unsagbar wichtig sind, um einfach und geradeaus visualisiert zu vermitteln, was (Welt-)Krieg im einzelnen bedeutet.

SUN

Violator

Gestern jährte sich die Veröffentlichung von Depeche Mode’s Violator zum 25. Mal. Für mich persönlich ist es das beste Musikalbum aller Zeiten, auch wenn ich wahrscheinlich niemals wirklich in der Lage sein werde, dies adäquat begründen zu können. Muss ich aber auch nicht. Einen passenden Aufschrieb rund um die Entstehungsgeschichte von Violator gibt’s übrigens auch.

RIP Leonard Nimoy

Spock

© CBS Paramount International

Es gibt Menschen, die Teil des eigenen Lebens sein können, obwohl man sie niemals persönlich kennenlernen konnte. Leonard Nimoy war ein solcher für mich.

Wieviel Spektakel braucht die Formel 1?

„Dazu müsste die Formel 1 ihr Selbstverständnis erklären, sich zu Grenzenlosigkeit bekennen, anstatt vorzutäuschen. Aber das Selbstbewusstsein reicht offenbar nicht mehr.“

Ein skeptischer, aber (größtenteils) sehr treffender Beitrag von Anno Hecker in der FAZ, welcher sich dem heutigen Sinn (oder Unsinn) der Formel 1 und seiner mutmaßlich schleichenden Attraktivität widmet. Trotz all der Kritik und den sich mehrenden Abgesängen bezüglich der obersten aller Rennserien scheint sie jedenfalls noch immer genügend Anziehung und Strahlkraft zu besitzen, um sie herzhaft (zu Tode) zu diskutieren.

„Man könnte locker Autos bauen, die 450 Kilometer pro Stunde schnell sind und in den Kurven Fliehkräfte von zehn g erreichen. Aber die könnte kein Fahrer mehr beherrschen. Und bei einem Unfall wären die Zuschauer gefährdet. Die Kunst wäre es, ein Auto zu bauen, das am Limit der Technik, aber gerade noch beherrschbar ist.“ — Pat Symonds

Zugegeben, es wäre natürlich interessant zu sehen, was die heutig mögliche Rennsporttechnologie ohne all das Downsizing der letzten Dekade auf diesem Niveau hervorbringen könnte. Dennoch denke ich eher weniger, dass die Formel 1 ein Attraktivitätsproblem, basierend auf den immer strikteren Regularien für die Fahrzeuge selbst hat, sondern viel mehr, was das Regelwerk in Bezug auf die Punktevergabe und die Logistik rund um die Rennwochenenden selbst angeht. Denn diesbezüglich kam man vor lauter blindem Aktionismus in den letzten Jahren vom Hundertsten ins Tausendste und hat anstatt zu verbessern, eher verschlimmbessert und unnötig verkompliziert. Aber dies wäre Stoff für einen eigenen Beitrag, für den ich zuvor erst einmal all die Regeländerungen für die kommende Saison studieren müsste...

Richard von Weizäcker

„Es geht nicht darum, Vergangenheit zu bewältigen. Das kann man gar nicht. Sie lässt sich ja nicht nachträglich ändern oder ungeschehen machen. Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren.“

— Richard von Weizsäcker, 1985

Illusion of Lights: A Journey into the Unseen