Sashverstand

RIP Leonard Nimoy

Spock

© CBS Paramount International

Es gibt Menschen, die Teil des eigenen Lebens sein können, obwohl man sie niemals persönlich kennenlernen konnte. Leonard Nimoy war ein solcher für mich.

Wieviel Spektakel braucht die Formel 1?

„Dazu müsste die Formel 1 ihr Selbstverständnis erklären, sich zu Grenzenlosigkeit bekennen, anstatt vorzutäuschen. Aber das Selbstbewusstsein reicht offenbar nicht mehr.“

Ein skeptischer, aber (größtenteils) sehr treffender Beitrag von Anno Hecker in der FAZ, welcher sich dem heutigen Sinn (oder Unsinn) der Formel 1 und seiner mutmaßlich schleichenden Attraktivität widmet. Trotz all der Kritik und den sich mehrenden Abgesängen bezüglich der obersten aller Rennserien scheint sie jedenfalls noch immer genügend Anziehung und Strahlkraft zu besitzen, um sie herzhaft (zu Tode) zu diskutieren.

„Man könnte locker Autos bauen, die 450 Kilometer pro Stunde schnell sind und in den Kurven Fliehkräfte von zehn g erreichen. Aber die könnte kein Fahrer mehr beherrschen. Und bei einem Unfall wären die Zuschauer gefährdet. Die Kunst wäre es, ein Auto zu bauen, das am Limit der Technik, aber gerade noch beherrschbar ist.“ — Pat Symonds

Zugegeben, es wäre natürlich interessant zu sehen, was die heutig mögliche Rennsporttechnologie ohne all das Downsizing der letzten Dekade auf diesem Niveau hervorbringen könnte. Dennoch denke ich eher weniger, dass die Formel 1 ein Attraktivitätsproblem, basierend auf den immer strikteren Regularien für die Fahrzeuge selbst hat, sondern viel mehr, was das Regelwerk in Bezug auf die Punktevergabe und die Logistik rund um die Rennwochenenden selbst angeht. Denn diesbezüglich kam man vor lauter blindem Aktionismus in den letzten Jahren vom Hundertsten ins Tausendste und hat anstatt zu verbessern, eher verschlimmbessert und unnötig verkompliziert. Aber dies wäre Stoff für einen eigenen Beitrag, für den ich zuvor erst einmal all die Regeländerungen für die kommende Saison studieren müsste...

Richard von Weizäcker

„Es geht nicht darum, Vergangenheit zu bewältigen. Das kann man gar nicht. Sie lässt sich ja nicht nachträglich ändern oder ungeschehen machen. Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren.“

— Richard von Weizsäcker, 1985

Illusion of Lights: A Journey into the Unseen

Kant über Aufklärung

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen.“

— Immanuel Kant

Sportfoto des Jahres 2014

DFB-Elf freut sich nach Abpfiff auf dem Rasen von Rio.

© Reinaldo Coddou

Das Sportfoto des Jahres 2014.

Samaya Project

„Unsere Umwelt, die Elemente der Natur sind fragile Giganten, unberechenbarer und bedrohter als jemals zuvor. Mit Samaya wollen wir versuchen Zusammenhänge sichtbar zu machen, Denkanstösse zu geben. Die Fotoserie visualisiert jenen besonderen, geduldeten Augenblick.“

Ein wundervolles Projekt.

Martin Luther King

“The ultimate measure of a man is not where he stands in moments of comfort and convenience, but where he stands at times of challenge and controversy.”

— Martin Luther King Jr.